Der Bundesrat will Jihadreisen präventiv verhindern, indem er Personen, die mit dem heiligen Krieg sympathisieren zur regelmässigen Meldung auf dem Polizeiposten verpflichten oder ihnen gar vorsorglich den Pass wegnehmen will. Zu Recht ist es Schweizern heute verboten, in fremden Armeen als Söldner zu dienen, auch wenn der relevante Art. 94 des Militärstrafgesetzbuches etwas eingestaubt ist und den völlig abstrusen Grund der “Schwächung der Wehrkraft” anführt. Spannend wäre nebenbei, wie das ...
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Mit meinem zweiten Anlauf und der freundlichen Unterstützung durch Freifunk-3Ländereck ist es mir gelungen hier in Steinhausen eine erste Freifunkzelle mit 2 Knoten zu installieren. Ich hoffe in Zukunft einige Nachbarn von der Idee des Freifunk überzeugen zu können und das lokale Netz hier auszubauen. (more…)

 

Der Nachrichtendienst ist eine unsägliche Verflechtung von Spionagebüro, Antiterroreinheit, politischer Geheimpolizei und Sicherheitstruppe. Diese Verflechtung, die ihre neuen, weitreichenden Kompetenzen im Geheimen nach Gutdünken der Regierung ausüben soll, lässt sich weder von einem Bundesverwaltungsrichter noch von der Geschäftsprüfungsdelegation des Parlaments kontrollieren. Beiden wird man laufend unüberprüfbare Geschichten über unsichtbare Gefahren auftischen und so jeden Rechtsbruch weiss...
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Verschiedene Leute haben gefragt, warum das von den Piraten geforderte Institut für zivile Informationssicherheit nicht einfach privat organisiert werden kann. Deshalb will ich hier drei Gründe nennen, die eine staatliches Institut notwendig machen. Der erste Grund ist ein Interessensgrund: Jedes einzelne Unternehmen und jeder einzelne Einwohner haben nur ein kleine Interesse an der Sicherheit ihrer Daten und ihrer Kommunikation. Wir als Gesellschaft haben aber ein grosses Interesse daran, da...
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Meine Anfrage bei der Kantonspolizei Zürich hat ergeben, dass diese noch keine hausdurchdringenden Radare hat und somit unsere Stuben nicht heimlich durchsucht. Als Pirat bin ich beruhigt, dass die Privatsphäre in der eigenen Wohnung noch nicht gefährdet ist. Ich werde jedoch weiterhin dran bleiben, um unsere Privatsphäre vor solch invasiven Methoden zu schützen und zu gegebener Zeit wieder solche Anfragen an die Polizeiorgane von Bund und Kantonen richten.

 

Auch die Zuger Polizei gibt an keine Radargeräte zur Durchleuchtung von Wohnungen und Geschäften einzusetzen. Hoffen wir, dass es so bleibt, denn diese Geräte sind ein Alptraum für unsere heimische Privatsphäre.

 

Mehrere Polizeien in den USA verfügen nach Zeitungsberichten über Radargeräte zum Durchleuchten von Häusern und Wohnungen. Damit solle sich unter anderem feststellen lassen, ob jemand zuhause ist und wie sich diese Personen allenfalls bewegen. Ich habe also beim Bundesamt für Polizei und den Kantonspolizeien Zürich und Zug nachgefragt, ob die Bundeskriminalpolizei solche Geräte hat und wie sie diese einsetzt. Das fedpol teilte mir mit, sie habe bloss ein Wärmebildgerät, dass sich nur für d...
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Hernani vom CCCZH versuch vom Dienst ÜPF Auskunft über seine Software zu erhalten. Letzterer hat diese im Bezug auf die Überwachungssoftware unter anderem mit der Begründung verweigert, sein Sicherheitskonzept beinhalte "Security by Obscurity". Es freut mich, Hernani bei der nun erfolgten Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht behilflich gewesen zu sein und so die Zusammenarbeit gegen die ausuferende Massenüberwachung zwischen Piraten und Hackern im Rahmen der Digitalen Gesellschaft voranbr...
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Nach dem barbarischen Massaker an Journalisten von „Charlie Hebdo“ in Paris, das als Frontalangriff auf die Pressefreiheit verstanden werden muss, dürfen wir als Gesellschaft in Europa und der Schweiz der Angst nicht nachgeben. Wir dürfen nicht aus Angst einschneidende Sicherheitsmassnahmen und weitere Massenüberwachung installieren, denn damit nehmen wir uns selbst unsere Freiheit, genau jene Freiheit, auf die es solche Terroristen abgesehen haben. Wir dürfen unsere Angst und Wut auch nic...
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Nach dem richtigen und wichtigen Entscheid des Europäischen Gerichtshofs muss nun auch die Schweiz aufhören, Verbindungsdaten von unbescholtenen Menschen ohne jeden Verdacht jahrelang auf Vorrat zu speichern. Denn mit diesen Verbindungsdaten jede Telefongesprächs, jedes SMS und jedes Emails lässt sich eine genaue Karte des Lebens jedes Schweizers zeichnen. Wann hat er wo wen getroffen, wann wir gearbeitet, eingekauft, ausgegangen, der Arzt besucht oder geschlafen. Diese ständige übermässige Über...
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