{"id":254,"date":"2014-07-12T21:06:49","date_gmt":"2014-07-12T19:06:49","guid":{"rendered":"http:\/\/stefanthoeni.ch\/?p=254"},"modified":"2014-08-29T20:40:34","modified_gmt":"2014-08-29T18:40:34","slug":"dieser-vorschlag-ist-ungenugend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stefanthoeni.ch\/index.php\/2014\/07\/12\/dieser-vorschlag-ist-ungenugend\/","title":{"rendered":"Dieser Vorschlag ist ungen\u00fcgend"},"content":{"rendered":"<p>Der bundesr\u00e4tliche Vorschlag zum Schutz von Whistleblowern ist ungen\u00fcgend. Wer in einer Firma oder Beh\u00f6rde ein widerrechtliches Verhalten von gewisser Schwere entdeckt, insbesondere wenn dieses Leben, Gesundheit, Existenz oder Freiheit von Menschen gef\u00e4hrdet, muss die M\u00f6glichkeit haben, sich sofort an die Presse zu wenden. Ausserdem muss er vor straf- und zivilrechtlicher Verantwortlichkeit gesch\u00fctzt sein, wenn er einen widerrechtlichen Missstand aufdeckt. Als Schutz vor Missbrauch gen\u00fcgt die zivil- und strafrechtliche Verantwortlichkeit eines angeblichen Whistleblowers, der bloss falsche Behauptungen aufstellt.<\/p>\n<p>Auch der Zuspruch von bloss sechs Monatsl\u00f6hnen ist ungen\u00fcgend, denn wer den Chef einmal verpfeift, muss damit rechnen, nie wieder in seiner Branche arbeiten zu k\u00f6nnen. Vor diesem Hintergrund sollte der Whistleblower die Wahl haben, falls m\u00f6glich weiterzuarbeiten oder unabh\u00e4ngig von einer missbr\u00e4uchlichen K\u00fcndigung zw\u00f6lf Monatsgeh\u00e4lter zugesprochen zu erhalten. Zudem muss in gravierenden F\u00e4llen die M\u00f6glichkeit bestehen, den Whistleblower mit einer neuen Identit\u00e4t auszustatten, sodass er auf dem Arbeitsmarkt eine neue Chance erh\u00e4lt.<\/p>\n<p><i>Erschienen als Leserbrief in der Neuen Zuger Zeitung vom 11. Juli 2014.<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der bundesr\u00e4tliche Vorschlag zum Schutz von Whistleblowern ist ungen\u00fcgend. Wer in einer Firma oder Beh\u00f6rde ein widerrechtliches Verhalten von gewisser Schwere entdeckt, insbesondere&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,8,20,100],"tags":[19,41,120,119,121],"class_list":["post-254","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik","category-rechtsstaat","category-schweiz","category-transparenz","tag-bundesrat","tag-strafrecht","tag-verantwortung","tag-whistleblower","tag-zivilrecht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stefanthoeni.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/254","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stefanthoeni.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/stefanthoeni.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefanthoeni.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stefanthoeni.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=254"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/stefanthoeni.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/254\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":270,"href":"https:\/\/stefanthoeni.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/254\/revisions\/270"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stefanthoeni.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=254"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/stefanthoeni.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=254"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/stefanthoeni.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=254"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}