Kürzlich war ich geschäftlich wieder mal mit dem Flugzeug unterwegs. Dabei musste ich wie alle Passagiere durch das völlig unverhältnismässige Sicherheitstheater am Flughafen.
Unverhältnismässig ist das Sicherheitstheater, weil ein Riesenaufwand und eine krasse Einschränkung der Menschen- und Grundrechte vorgenommen wir, um uns vor einer sehr kleinen Gefahr zu schützen. Gemäss Bundesamt für Statistik sind 2024 in der Schweiz 71’942 Menschen verstorben. Davon beispielsweise 9’728 durch Krebs, 9’403 durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und 2’227 durch Demenz. Durch Unfälle und Gewalteinwirkungen kamen zusammen 2’446 Menschen ums leben, davon entfallen 1’616 auf Unfälle und auf 719 Suizid. Dann bleiben 111 übrig, welche durch Gewalt starben. Dazu gab es in der Schweiz 1 Terroranschlag mit 0 Toten. Wir leisten uns also dutzende von Polizist*innen, um vor etwas sicher zu sein, das kaum vorkommt. Wenn diese Polizist*innen Verkehrssünder jagen würden, würden sie vermutlich mehr Menschenleben retten.
Unverhältnismässig ist das Sicherheitstheater auch, weil es wenig nützt. Es gibt so viele Ziele in der Schweiz wo ein Terrorist viele Menschen töten könnte, dass unmöglich alle überhaupt geschützt werden können, geschweige denn halb so gut wie der Flughafen Zürich.
Unverhältnismässig ist auch die Art wie kontrolliert wird. Ich gehöre zu den Menschen, die ohne Gürtel sofort ihre Hose verlieren würden. Deshalb werde ich jedes Mal vom Metalldetektor ausgesiebt und danach abgetastet. Ich wähle diese Methode, weil ich es als weniger erniedrigend empfinde, als meine Hose festhalten zu müssen. Dabei wäre es überhaupt nicht zwingend, den Metalldetektor so fein einzustellen, dass ein Gürtel Alarm auslöst. Gefährliche Gegenstände müssen nicht aus Metall sein, und heute ist es auch nicht mehr möglich, mit Rasierklingen ein Flugzeug zu entführen.
Unverhältnismässig ist zudem, am Flughafen vor dem Abfliegen mehrfach den Pass zu kontrollieren und biometrisch zu registrieren. Es bringt schlicht keinen Sicherheitsgewinn. Auch bei der Einreise am Flughafen würden Stichproben absolut reichen, denn über die Landgrenze kann ich jederzeit und meist unbeobachtet aus der Schweiz ausreisen und wieder einreisen. Und das ist gut so!
Was mich am meisten erschüttert ist, dass fast alle Menschen dieses unsägliche Sicherheitstheater einfach hinnehmen und die dafür verantwortlichen Politiker*innen immer wieder wählen. Wir müssen endlich aufstehen gegen den systematischen Kontrollfetisch unseres Polizeistaats!
Kürzlich war ich geschäftlich wieder mal mit dem Flugzeug unterwegs. Dabei musste ich wie alle Passagiere durch das völlig unverhältnismässige Sicherheitstheater am Flughafen.
Unverhältnismässig ist das Sicherheitstheater, weil ein Riesenaufwand und eine krasse Einschränkung der Menschen- und Grundrechte vorgenommen wir, um uns vor einer sehr kleinen Gefahr zu schützen. Gemäss Bundesamt für Statistik sind 2024 in der Schweiz 71’942 Menschen verstorben. Davon beispielsweise 9’728 durch Krebs, 9’403 durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und 2’227 durch Demenz. Durch Unfälle und Gewalteinwirkungen kamen zusammen 2’446 Menschen ums leben, davon entfallen 1’616 auf Unfälle und auf 719 Suizid. Dann bleiben 111 übrig, welche durch Gewalt starben. Dazu gab es in der Schweiz 1 Terroranschlag mit 0 Toten. Wir leisten uns also dutzende von Polizist*innen, um vor etwas sicher zu sein, das kaum vorkommt. Wenn diese Polizist*innen Verkehrssünder jagen würden, würden sie vermutlich mehr Menschenleben retten.
Unverhältnismässig ist das Sicherheitstheater auch, weil es wenig nützt. Es gibt so viele Ziele in der Schweiz wo ein Terrorist viele Menschen töten könnte, dass unmöglich alle überhaupt geschützt werden können, geschweige denn halb so gut wie der Flughafen Zürich.
Unverhältnismässig ist auch die Art wie kontrolliert wird. Ich gehöre zu den Menschen, die ohne Gürtel sofort ihre Hose verlieren würden. Deshalb werde ich jedes Mal vom Metalldetektor ausgesiebt und danach abgetastet. Ich wähle diese Methode, weil ich es als weniger erniedrigend empfinde, als meine Hose festhalten zu müssen. Dabei wäre es überhaupt nicht zwingend, den Metalldetektor so fein einzustellen, dass ein Gürtel Alarm auslöst. Gefährliche Gegenstände müssen nicht aus Metall sein, und heute ist es auch nicht mehr möglich, mit Rasierklingen ein Flugzeug zu entführen.
Unverhältnismässig ist zudem, am Flughafen vor dem Abfliegen mehrfach den Pass zu kontrollieren und biometrisch zu registrieren. Es bringt schlicht keinen Sicherheitsgewinn. Auch bei der Einreise am Flughafen würden Stichproben absolut reichen, denn über die Landgrenze kann ich jederzeit und meist unbeobachtet aus der Schweiz ausreisen und wieder einreisen. Und das ist gut so!
Was mich am meisten erschüttert ist, dass fast alle Menschen dieses unsägliche Sicherheitstheater einfach hinnehmen und die dafür verantwortlichen Politiker*innen immer wieder wählen. Wir müssen endlich aufstehen gegen den systematischen Kontrollfetisch unseres Polizeistaats!