Auch die Zuger Polizei gibt an keine Radargeräte zur Durchleuchtung von Wohnungen und Geschäften einzusetzen. Hoffen wir, dass es so bleibt, denn diese Geräte sind ein Alptraum für unsere heimische Privatsphäre.

 

Mehrere Polizeien in den USA verfügen nach Zeitungsberichten über Radargeräte zum Durchleuchten von Häusern und Wohnungen. Damit solle sich unter anderem feststellen lassen, ob jemand zuhause ist und wie sich diese Personen allenfalls bewegen. Ich habe also beim Bundesamt für Polizei und den Kantonspolizeien Zürich und Zug nachgefragt, ob die Bundeskriminalpolizei solche Geräte hat und wie sie diese einsetzt. Das fedpol teilte mir mit, sie habe bloss ein Wärmebildgerät, dass sich nur für d...
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Hernani vom CCCZH versuch vom Dienst ÜPF Auskunft über seine Software zu erhalten. Letzterer hat diese im Bezug auf die Überwachungssoftware unter anderem mit der Begründung verweigert, sein Sicherheitskonzept beinhalte "Security by Obscurity". Es freut mich, Hernani bei der nun erfolgten Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht behilflich gewesen zu sein und so die Zusammenarbeit gegen die ausuferende Massenüberwachung zwischen Piraten und Hackern im Rahmen der Digitalen Gesellschaft voranbr...
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An der Hygiene in Schweizer Operationssälen darf man zu Recht zweifeln. Wenn schon die Ärzte und Pfleger sich lieber nicht im eigenen Operationssaal operieren lassen wollen, erstaunt es, das nicht alle Kantone regelmässig kontrollieren. Noch mehr erstaunt aber, dass einige Kantone überhaupt keine Angaben zu den Kontrollen machen konnten. Infektionen in Spitälern sind eine so ernste Gefahr, dass die Kantone nicht nur kontrollieren, sondern die Ergebnisse dieser Kontrollen auch publik machen müsse...
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Der bundesrätliche Vorschlag zum Schutz von Whistleblowern ist ungenügend. Wer in einer Firma oder Behörde ein widerrechtliches Verhalten von gewisser Schwere entdeckt, insbesondere wenn dieses Leben, Gesundheit, Existenz oder Freiheit von Menschen gefährdet, muss die Möglichkeit haben, sich sofort an die Presse zu wenden. Ausserdem muss er vor straf- und zivilrechtlicher Verantwortlichkeit geschützt sein, wenn er einen widerrechtlichen Missstand aufdeckt. Als Schutz vor Missbrauch genügt die zi...
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Der Seco-Skandal zeigt eindrücklich, dass Korruption auch in der Schweiz ein Problem ist. Nicht nur ist mutmasslich ein Bundesbeamter bestochen worden, vielmehr wussten Vorgesetzte und Untergebene über das Fehlverhalten bescheid. Ein wirkungsvolles Mittel, um solche Schweinereien auf Kosten der Steuerzahler in Zukunft zu verhindern ist Transparenz. Die Piratenpartei fordert, dass der Bund, die Kantone und die Gemeinden alle vergebenen Aufträge inklusive Dokumentation veröffentlichen, damit die S...
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